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![]() Helstar - The King Of Hell | |||||||||||||||
| 8,5 Punkte von 10 | ||||||||||||||
Nach der überraschenden Reunion im “Remnants Of War”- Lineup und dem neu eingespielten Best Of- Album „Sins Of The Past“ im letzten Jahr, beschert uns die texanische Metal- Legende also ein brandneues Album, das erste „echte“ Album seit dem 89er „Nosferatu“. Zumindest zwei der Songs („Tormentor“ und „Caress Of The Dead“) sind allerdings nicht mehr so brandneu, sie fanden bereits den Weg auf besagtes „Sins Of The Past“, in leicht abgeänderten Versionen, die übrigens neben einem weiteren Bonustrack auch auf dem lim. Edition Digipack zu finden sein werden. Über die Jahre waren die einzelnen Bandmitglieder in zahllose andere Projekte involviert, allen voran Göttershouter James Rivera, der mit u.a. Destiny´s End und natürlich Seven Witches teilweise den Helstar- Spirit am Leben hielt und Erfahrung sammelte, die ins neue Machwerk floss. „The King Of Hell“ ist kein halbherziges Comeback, wie bei so vielen anderen Reunions, sondern knüpft wirklich an alte Großtaten an und hätte somit gut in die frühen Neunziger gepasst. Das Gitarrenduo Larry Barragan/Rob Trevino sorgt seit jeher für mächtige Riffgewitter und die Rhythmusabteilung Jerry Abarca/Russel Deleon für den nötigen Druck. Gestartet wird mit einem bedrohlich düsteren Intro, ehe man sich mit dem Titelsong mitten in der Welt von Helstar wiederfindet, die ihre Stärken sehr gut ausspielen. Powervolles Riffing und progressive Songstrukturen treffen auf übermenschlichen Gesang, der nichts von seiner Klasse eingebüßt hat. „The Plague Called Man“ tritt ordentlich aufs Gas und besticht durch geile Soli. „Tormentor“ kommt im Refrain etwas gemächlicher daher, als man es von der ersten Version kennt. Hier sind auch qualitative Unterschiede in der Produktion auszumachen, die diesmal deutlich akzentuierter und vor allem sehr viel fetter und druckvoller ausgefallen ist. „When Empires Fall“ fällt durch eigenwillige Riffs und Soli auf, kommt aber nicht so recht auf den Punkt, durchschnittlicher Refrain. Bei „Wicked Disposition“ gibt’s einige Tempowechsel, coole Drum- Einlagen und eingängige Gesangsharmonien. Am zweiten bekannten Stück „Caress Of The Dead“ wurde ebenfalls noch mal ordentlich gefeilt und umarrangiert, klingt nicht nur soundmäßig besser als zuvor. Der nächste Speedkiller nennt sich „Pain Will Be Thy Name“ und strotzt vor heavyness, viel Kopfstimme, fette Riffs, geile Soli. Ein Akustik- Intro lässt anschließend bei „In My Darkness“ aufhorchen, das sich zum Midtempo- Stampfer und einem weiteren Glanzlicht entwickelt. Das Trumpf- Ass hat man sich aber für den Schluss aufgespart, das epische „The Garden Of Temptation“ strotzt vor Songideen, das aggressive Riffing und die eingängigen Hooklines machen den Song zu einem Killer und würdigen Abschluss eines eindrucksvollen Comebacks. Helstar sind definitiv zurück, stark wie eh und je und man darf sich auf die Herbsttour freuen, die auch in Wien Station machen wird! 1. The King of Hell 2. The Plague Called Man 3. Tormentor 4. When Empires Fall 5. Wicked Disposition 6. Caress Of The Dead 7. Pain Will Be Thy Name 8. In My Darkness 9. The Garden Of Temptation |
| User Bewertung: |
![]() Till Burgwächter – Tilicus Glossicus Metallicus (Metalglossen aus der Hölle) |
Till Burgwächter, Autor von solch wundervollen Büchern wie „Juhr Gait Tu Hewi Me...more |
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