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Molokh - Molokh | |||||||||||||||
| 9 Punkte von 10 | ||||||||||||||
Begonnen hat alles im Jahr 2004. Bestehen tut die Band aus Ex-Mitgliedern der Melodic Deather Devasting Art (Martin, Max und Wolf) sowie Ex-Esophagus Basser Alexander. Gemeinsam wollten sie ein Ding aus dem Boden stampfen, dass seines gleichen sucht. Und das ist ihnen mit ihrer selbstbetitelten Demo wahrlich gelungen. Geboten wird Brutal Death der groben Sorte, gespickt mit perfekter technischer Finesse. Sie beweisen mit diesem Teil eindeutig, dass dieses Musikgenre nicht eintönig werden muss, wenn man die nötige Qualifikation mitbringt, um jedem einzelnen Song das gewisse Etwas mitzugeben. Textlich bewegt man sich in deutscher Sprache, jedoch sind leider keine Liedtexte im Booklet abgedruckt, was ich ein wenig schade finde. Denn bei Songtiteln wie „Schnipp Schnapp…Ab“ oder aber auch „Fleisch Fertig“ wird wohl der eine oder andere, wie eben ich auch, neugierig werden. Gleich der Opener „Morgenrot“ lässt erahnen, worauf die Jungs aus sind. Sie wollen dem Hörer wahrlich den Kopf vom Körper blasen, so energiegeladen, rau und brutal schießt dieses Teil aus den Boxen. Genial. Aber nicht nur die Brutalität überwiegt im Sound, eben das schon oben erwähnte technische Feingefühl sticht hier besonders heraus. Nicht viele Bands schaffen es so wie Molokh, die richtige Mischung zu finden. Das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Bandmitgliedern braucht man hier wohl nicht mehr zu erwähnen, da passt jeder Griff, jeder Ton, einfach alles. Das gefällt. Auch produktionstechnisch zeigt der Daumen hier eindeutig nach oben. Aufgenommen und abgemischt wurde im bandeigenen Tonstudio. Der Sound wurde bewusst eher dumpf gehalten. Auch gesanglich gibt es absolut nichts zu meckern. Es wird gegrunzt was die Kehle hergibt, natürlich erkennt man wie in diesem Genre meist üblich, keine Textstellen, aber wer will das schon? Fans von Corpse oder Morbid Angel werden ihre Freude an diesem Teil haben. Fazit: Molokh haben mit ihrem ersten Output gleich ein mächtiges Teil abgeliefert, dass im österreichischen Underground in dieser Musiksparte wohl zur Zeit einzigartig ist. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Quintett seiner Stärken bewusst ist und da fortsetzt, wo sie mit dieser Demo aufgehört haben. Hier kann was Großes entstehen. Und jetzt möchte ich mir dieses Teil auch einmal bei einer ihrer Liveshows in die Birne winden, aus verlässlichen Quellen wurde den Jungs ja auch eine tolle Bühnenperformance attestiert. Ich bin gespannt. Tracklist: 1. Morgenrot 2. Karthago 3. Halle Für Alle 4. Schnipp Schnapp... Ab 5. Fleisch Fertig |
| User Bewertung: |
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