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Perishing Mankind - Wonderland | |||||||||||||||
| 9 Punkte von 10 | ||||||||||||||
Wenn es um Bands aus der wunderschönen Steiermark geht, so kommt man an Perishing Mankind wohl nicht so leicht vorbei. Der sympathische Fünfer lässt nach ihrem 2005 erschienenen „Fall Of Men“ den sehnsüchtig erwarteten Nachfolger in Form von „Wonderland“ auf die Leute los. Und es wurde im Vorfeld nicht zuviel versprochen, das 10-Song-starke Material kracht ordentlich aus dem Boxen, Metalherz was willst du mehr? Bereits der Vorgänger bestach durch tolle Tracks, auf „Wonderland“ jedoch setzt man noch ein Schäufelchen nach, die Platte ist noch abwechslungsreicher und melodischer geworden. Ob sie mit diesem Ding den endgültigen Durchbruch schaffen? Vielleicht hätte man den Opener „Chaos“ ein wenig nach hinten reihen sollen, denn, dieser ist für mich der schwächste Track am gesamten Album. Diese kurze Eingewöhnungsphase dauert jedoch nicht lange und schon wird der erste Nackenbrecher in Form von „Wonderland“ losgelassen. Was für ein Killer, sowohl live als auch auf Platte. Auch „Mortality“ dröhnt mit einer Wucht aus den Boxen, dass es einem fast das Trommelfell zerplatzt, hier wurde ein genialer Part zum Moshen und Mitgröhlen eingebaut, klasse! Aber nicht nur die beiden oben erwähnten Songs sind Kracher, man bewegt sich auf der kompletten Platte auf diesem hohen Niveau. Auch produktionstechnisch bewegt man sich im Spitzenfeld, das macht „Wonderland“ im Gegensatz zum Vorgänger noch stärker. Ledglich das Drumming der unermüdlichen Beate wird teilweise im Gitarrengewitter von Leadgitarrist Georg und Rhythmusmann Gernot in den Hintergrund gedrängt, was aber jetzt wohl nur daran liegt, dass ich noch nicht das fix und fertige Endprodukt in Händen gehalten habe. Gesanglich bewegt sich Holger wieder wie gewohnt stark in den verschiedensten Tonlagen. Mal geht es mit cleanen Parts zur Sache, um im Gegenzug einen Shout loszulassen, der seinesgleichen sucht. Einfach perfekt. Wer die Band schon mal live gesehen hat weiß, was bei einer Perishing Mankind Show abgeht. Mit diesem Teil haben sie jedoch einen weiteren Sprung raus aus dem Underground und hinein in die internationale Liga geschafft, der sich, so hoffe ich, bald positiv auswirken wird. Bei diesem Tourplan jedoch bin ich mir dessen fast sicher. Es wird live noch mehr krachen und noch abwechslungsreicher werden und darauf freue ich mich besonders. Fazit: Unbedingt kaufen! Tracklist: 1. Chaos 2. Wonderland 3. Mortality 4. Charge 5. Sad Day 6. We come in Peace 7. Haunted 8. False Gods 9. Lost within 10. Work it out |
| User Bewertung: |
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