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Metalfanatics - Interview
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Selbstentleibung - innere Leere und volle Friedhöfe

Im Hause der österreichischen Black Metaller Selbstentleibung verzeichnet man in letzter Zeit einiges an Aktivität, und das nicht nur paranormaler sondern auch konkret-hiesiger Natur, von neuer CD, neuem Label, über modifiziertem Lineup bis hin zu neuen Shows, weswegen es notwendig ist Stimmbandquäler Tötung und Äxter Marrok mit einigen Fragen zu belästigen.


erstellt: 2010-03-10
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Metalfanatics: Zu aller erst mal danke, dass ihr euch Zeit nehmt für das Interview.

Selbstentleibung: Bitte…

Metalfanatics: Kommen wir gleich mal zu Selbstentleibung als Band: Wie würdet ihr selbst eure Musik bezeichnen?

Marrok: Es liegt nicht in meiner Natur meine eigene Musik zu kategorisieren, und das trifft denke ich auf alle von uns zu. Selbstentleibung ist einfach die musikalische Umsetzung unserer seelischen Zustände. Ob es anderen Menschen gefällt geht mir zum Großteil am Arsch vorbei, es gibt nur sehr wenige Personen deren Meinung wir schätzen!

Tötung: Scheiße… zum Kotzen.

Metalfanatics: Der Bandname ist ja durchaus als „speziell“ zu bezeichnen. Wer hatte die Idee dazu? Und ist die Suizidalität „Programm“ (textlich und musikalisch) für die Band?

Tötung: Ich wollte mit Selbstentleibung die tiefste psychische Leere ausdrücken. Erst wenn NICHTS mehr in einem Körper sowie Geist enthalten ist begeht man Selbstmord. Das Graue und Triste heutzutage in unseren Städten bringt immer mehr Menschen dazu sich selbst zu läutern. Alles was bleibt sind volle Friedhöfe. (Ein angenehmer Nebeneffekt)

Marrok: Inhaltlich dreht sich viel um die gestörten psychischen Verhältnisse in der modernen Welt. Man verdrängt gern, was einem nicht gefällt, doch wenn man der heutigen Gesellschaft nüchtern ins Auge sieht wird man von negativen Stimmungen regelrecht erdrückt, es wandelt einfach zu viel Humanes auf diesem Planeten!

Metalfanatics: Verstehe. Seit Beginn der Band hat sich personell einiges getan. Ursprünglich zu dritt, damals noch mit Hrodgar von Asathor am Sechsseiter, seid ihr inzwischen auf ein 5-köpfiges Einsatzkommando mit zwei Gitarren und Bass angewachsen. Wie kam´s dazu? Und welche Rolle spielt etwa Gaap von Nazarene Decomposing noch, nachdem er doch weiter weg wohnt?


Gitarrist Marrok. Artwork von der Bandmyspace

Marrok: Die Kernbesetzung besteht aus Ördögver, Tötung und mir, Konzepte und Songwriting obliegt uns dreien. Seit November werden wir von G-. tatkräftig am Bass unterstützt. Gaap ist die Idealbesetzung für uns an der zweiten Gitarre, jedoch ist es ihm nicht möglich diese Position bis auf weiteres aus persönlichen Gründen auszuüben. Da wir allerdings in Zukunft live das volle Potenzial der Kompositionen umsetzen wollen unterstützt uns Shardik bei den nächsten Shows als Session-Gitarrist.

Metalfanatics: Das wird somit auch live einiges noch an Druck und Steigerung bringen...
Die Tracks des ersten Albums haben ja allesamt deutschsprachige Titel. Aus Überzeugung, oder wird es auch mal Titel in anderen Sprachen geben?

Tötung: Nein.

Metalfanatics: Was hat es mit den gesprochenen Passagen zwischen den Songs von „Emotionale Endstation“ auf sich? Wer hat die eingesprochen und wie kam es zu der Idee?

Tötung: Selbsterklärend!

Metalfanatics: Gut. Wie waren generell die Reaktionen innerhalb der Szene und bei der Presse zu eurem Debüt? Eher verhalten/missmutig oder durchaus euphorisch? Auf Metalfanatics seid ihr z.B. ohnehin gleich als „Album der Woche“ eingestiegen... Review “Emotionale Endstation”

Marrok: Die meisten Pressereaktionen erscheinen erst in den nächsten Wochen, daher gibt’s da noch nicht viel zu berichten. Ich muss an dieser Stelle aber erwähnen, dass gute Pressereaktionen sich vielleicht auf die Verkaufszahlen auswirken, aber ehrlich gesagt kümmer’ ich mich einen Scheiß drum, was ein einzelner kleiner Hobby-Journalist von uns denkt, 95% der Hörerschaft werden die Essenz des Albums sowieso nicht ganz bis überhaupt nicht verstehen und auf diese Leute legen wir keinen Wert!

Metalfanatics: Alles klar. Gibt es innerhalb der Band gemeinsame musikalische Vorbilder? Einzelne Bandmitglieder sind ja in verschiedenen anderen Musikstilen auch aktiv vertreten.

Marrok: Ich persönlich habe keine konkreten Vorbilder, ich hol mir meine Inspiration nicht durch kopieren anderer Musiker sondern versuche wenn, dann eine besondere Stimmung, die mich berührt auf meine eigene Art und Weise wiederzugeben.

Tötung: Nein.

Metalfanatics: Ihr seid mit „Emotionale Endstation“ bei Christhunt Productions gelandet. War es schwierig ein Label zu finden? Und war Christhunt eines eurer Wunschkandidaten? Schließlich ist Christhunt aufgrund einzelner Veröffentlichungen der Vergangenheit bei manchen Leuten eher zwiespältig beäugt.

Marrok: Der Aufwand der Labelsuche an sich hielt sich in Grenzen, schwieriger war es die verschiedenen Möglichkeiten abzuwiegen. Auch wir hatten kurz Bedenken bei CHP, jedoch überwogen schnell die professionelle Arbeitsbasis und überaus guten Bedingungen, denn was haben denn frühere Veröffentlichungen mit Selbstentleibung zu tun? Wir stehen für uns selbst und interessieren uns nicht für diese „um 5 Ecken“-Anschuldigungen. Wir sind Musiker und keine Politiker, so überlassen wir diesen Bereich auch den Witzfiguren, die tagtäglich in den Zeitungen und im TV zu sehen sind! Politik versucht das Leben zu regeln, wir beschäftigen uns mit dem Tod und seinen Begleiterscheinungen, somit würden in unserer Einstellung politische Hintergründe ohnehin keinen Sinn ergeben! Wen die Wahl des Labels vom Kauf unserer CD abhält, ist sie derjenige sowieso nicht wert, wir machen keine Musik für die Masse!

Metalfanatics: Das kann ich durchaus nachvollziehen... Das Coverartwork eures Debüts ist ja grandios mit den dem Rohrschach-Formdeuteversuch nachempfundenen Motiven. Wer hatte die Idee dazu und von wem wurde das künstlerisch umgesetzt?

Tötung: Da wir versuchten mit „Emotionaler Endstation“ verschiedene tiefgründige psychische Stimmungen zu erzeugen haben wir uns mit unserem Grafiker dazu entschlossen das Design einer der bekanntesten Psychotherapien aufzugreifen und auf unsere Weise zu interpretieren.

Metalfanatics: Cool. Ist definitv gelungen. Mit „Danksagung an den Tod“ habt ihr meiner Meinung nach z.B. einen saustarken und eingängigen Song rausgeworfen. Gibt es auf eurer ersten Scheibe persönliche Faves, also Songs mit besonderer Bedeutung für euch, oder mit besonderen songwriterischen Einlagen?

Tötung: Für mich ist der ERSTE genau wie der LETZTE Song sowie die Zwischensequenzen als Ganzes zu sehen. Mehr ist dazu nicht zu sagen!

Marrok: Auch für mich ist das Album als komplettes Werk zu betrachten und daher pick’ ich da ungern einzelne Songs heraus. Mir liegt viel an einzelnen kleinen Details, die erst nach mehrmaligem genauen Hören ihre volle Wirkung erzielen. Solche Kleinigkeiten finden sich immer wieder auf „Emotionale Endstation“, doch die sollte jeder für sich entdecken!

Metalfanatics: Musikalisch geht es bei euch ja durchaus kreativ zur Sache. Vom Tempo achtet ihr großteils auf einen gewissen atmosphärischen „Flow“ im Vergleich zu manchen Highspeedgebolze-Kollegen im Black Metal. Habt ihr vor diesen Weg in etwa beizubehalten? Und wie läuft der Songwritingprozess überhaupt ab? Gibt es da „treibende Kräfte“, oder ist das ein kontinuierliches Gemeinschaftsprodukt?

Marrok: Da das nächste Album das erste in dieser Besetzung wird, sind auf jeden Fall einige Entwicklungen zu erwarten. Grundsätzlich soll natürlich die Atmosphäre wieder eine tragende Rolle spielen, doch legen wir auch vermehrt großen Wert auf Abwechslung, denn unsere Musik handelt vom Leben und Sterben und da gibt es wie jeder weiß nicht nur Schwarz oder Weiß sondern ein ständiges psychisches auf und ab quer durch sämtliche Grauzonen, das soll sich auch, bis zu einem gewissen Grad, in den Kompositionen widerspiegeln. Demokratie im Songwriting findet bei uns nur bedingt statt. Die grundlegende Arbeit wird von Ördögver und mir verrichtet, wenn dann das Grobe steht werden noch Details mit der restlichen Mannschaft diskutiert.


Sänger Tötung. Artwork von der Bandmyspace

Metalfanatics: Ok. Zu was ganz anderem: Die österreichische Black Metal Szene war ja noch nie wirklich von Harmonie geprägt. Nach langeingesessenen Formationen wie etwa Abigor kommt seit einigen Jahren ein neuer Schwung an Bands nach, mit euch, Schwarzkristall, Panzerhass, Stormnatt, Azahel´s Fortress, Angor, Noctiferum, Hellsaw, Kriegsnebel, Kirchenbrand, Iseghaal, Ketelens´ Brukke und manchen mehr. Habt ihr da Kontakte bzw. „befreundete“ Bands in Österreich, oder geht man sich da eher aus dem Weg? Immerhin treiben ja alleine in euerem Proberaum noch manch andere Bands ihr Unwesen...

Marrok: Es ist wie überall im Leben, mit manchen Leuten versteht man sich, mit den meisten nicht. Manche kann man musikalisch schätzen, die meisten sicherlich nicht. Es ist auch widerlich anzusehen, dass manche Bands meinen sie müssen sich für Erfolg sprichwörtlich in den Darmtrakt wichtiger Personen einnisten und ihnen dort einen hübschen Haufen Geld hinterlassen… Profitgier spielt in dem Business schon eine viel zu große Rolle! Wie es in ein paar Jahren aussieht weiß niemand, doch man kann sich auf jeden Fall sicher sein, dass bis auf wenige, die meisten „Freunde“ auf Zeit sind, wogegen eine Abneigung gegen jemanden meist auf Dauer bleibt.

Metalfanatics: Das ist wohl wahr. Was haltet ihr von den permanenten Rundumschlägen mancher zumeist anonymer Einzelpersonen auf nahezu jedes Event im Black Metal hierzulande? Hier wurden ja schon manche Konzerte und Festivals vereitelt und oft völlig zu unrecht diffamiert. In Summe ja eine traurige Entwicklung, wenn man bedenkt, dass manch engagierter Veranstalter inzwischen den Hut drauf gehauen hat und einzelne Bands deshalb inzwischen gänzlich auf Auftritte verzichten. Unter anderem hast auch du, Tötung, kürzlich ein neues Konzertkonzept versucht. Wird das glaubt ihr die einzige mögliche Zukunft für Veranstaltungen in diesem Bereich werden?

Marrok: Ich bin ja selbst doppelt mit diesem Problem konfrontiert, als Musiker und Veranstalter. Allerdings beachte ich diese Situation so wenig wie möglich. Solang sich die meisten in die Knie zwingen lassen oder sich für etwas rechtfertigen wofür sich niemand rechtfertigen muss wird sich wohl nichts dran ändern. Jedoch gibt es immer einen Weg etwas durchzusetzen, wenn ein Locationbesitzer den Schwanz einzieht anstatt offen zu sagen „Ich steh hinter den Bands, denn ich hab mich über sie informiert und sie haben sich nichts zu Schulden kommen lassen!“, wird eben ein neuer Veranstaltungsort aufgesucht. Ist zwar äußert nervig, aber ich lass nicht zu, dass niemand mehr auf einer Bühne stehen darf nur weil den Leuten die Eier fehlen ehrliche unschuldige Bands zu unterstützen. Die wirklich einschlägigen Bands haben in Österreich eh so gut wie nie gespielt, da ist der ehemalige Ostblock wesentlich belebter!

Metalfanatics: Wer ist schon unschuldig... ;-)
Andererseits wird es auch immer schwieriger – vor allem für uninformierte Außenstehende und szenefremde Personen – hier die ideologisch bedenklichere Spreu (Sprichwort: NSBM und Anverwandtes) vom Gros des „harmlosen Weizens“ zu trennen. Aber gerade der Black Metal MUSS ja eigentlich logischerweise die Vielfalt der menschlichen Abgründe thematisch verarbeiten und hat somit permanent ein gewisses Grenzgängerdasein. Wie seht ihr das? Gibt es da für euch Bereiche, wo ihr sagt: „absolutes no go!“, oder soll da jeder machen, was er für seinen richtigen Weg hält, egal wie „unethisch“ usw.?

Marrok: Ich halte Menschen, die strickt eine NS-Ideologie vertreten kurz gesagt für dümmlich und beschränkt. Wenn jemand allerdings meint er muss das in seine Musik einfließen lassen, ist es nicht unsere Aufgabe das zu unterbinden, dafür gibt’s ja eigentlich Behörden, die sich damit fachlich und fair (!) auseinandersetzen sollen. Würde es keinen NSBM geben hätte ich nix dagegen, würde uns einige Nerven sparen, aber es ist einfach so und das wird nicht mehr einfach so verschwinden, man muss damit leben und aus.

Metalfanatics: Du, Marrok, bist ja auch vielseitig aktiv. Nebst Selbstentleibung und anderen Bands bereicherst du ja, wie bereits kurz angeschnitten, die Szene durch deine Konzertorganisation, vor allem auch gemeinsam mit Tötung beim demnächst stattfindenden zweitägigen Vienna in War II in der Wiener ((szene)) mit Urgehal, Skyforger, Behexen Darkened Nocturn Slaughtercult, Paragon Belial, euch selbst und vielen mehr. Was gibt es dazu zu sagen bzw. wie kam es dazu?

Tötung: Die meisten Leute die etwas drauf hatten wurden eh schon demontiert in unserem Lande. Wir hassen und lieben unsere Art zu leben und unsere musikalische Ausdrucksform. Meine Absicht hinter Konzerten ist nicht mich selbst zu profilieren sondern mich selbst zu finden. Wir wollen aber auch anderen Künstlern eine Plattform bieten und diese Kunst nicht sterben zu lassen.

Metalfanatics: Früher machte ja P. von Stormnatt unzählige BM-Shows in Wien, aber auch das Dunkelheit Festival. Für mich waren da extrem viele Konzerte mit BM-Bands dabei, die ich ohne sein Engagement vermutlich nie zu Gesicht bekommen hätte. Habt ihr das damals auch schon mitbekommen? Und dass er vorläufig nichts mehr in diese Richtung veranstaltet, ist euch das egal, oder wie steht ihr dazu?

Marrok: Natürlich haben wir das mitbekommen, wir waren ja selbst immer wieder Besucher auf seinen Konzerten, bzw. war Selbstentleibung am letzten Dunkelheit ja selbst vertreten. Ich finde Konkurrenzdenken unter Veranstaltern idiotisch, es ist also auch für mich sehr schade, dass er zur Zeit nichts mehr macht.

Tötung: Diese Frage habe ich mit dem ersten Satz der vorigen Frage beantwortet!


Selbstentleibung seinerzeit beim Dunkelheit Festival 2008 in Brünn (Cz)

Metalfanatics: Um zur Zukunft eurer Band zu kommen: Ihr habt ja scheinbar schon mehr oder weniger das Material für das Folgealbum beieinander. Inhaltlich plant ihr diesmal ein durchgängiges Konzept, wieder mit Zwischenpassagen zwischen den Songs (die Idee, die mir Tötung mal erzählt hat, erinnerte mich stellenweise übrigens an das seinerzeit sehr prominente „River Runs Red“-Album von Life Of Agony, auch wenn es musikalisch nichts damit zu tun hat [und nebenbei erwähnt darin ein Mann die Hauptrolle spielt, nicht eine Frau]). Gibt es dazu schon was auszuplaudern, oder ist das noch großteils geheim? Und soll die nächste Scheibe wieder bei Christhunt rauskommen bzw. seid ihr da vielleicht überhaupt vertraglich gebunden?

Marrok: Über das nächste Album gibt’s noch nichts zu sagen, außer, dass es fast fertig ist. Wo und wann genau es erscheinen wird steht noch in den Sternen, wir sind nirgendwo vertraglich gebunden!

Metalfanatics: Und was tut sich konzertmäßig? Gibt es auch schon international Interesse an euch? Nebst Auftritten im Escape, am ersten Vienna in War im Weberknecht usw. hab ihr ja auch schon in Tschechien am Dunkelheit Festival 2008, sowie vor einigen Wochen in Budapest gespielt. Wie waren da die Reaktionen?

Marrok: Nächste Station ist das Vienna in War II Festival, die Show wird für lange Zeit die letzte im Wiener Raum sein. Weiters sind wir von Nimroth (Cirith Gorgor) für ein Konzert in Holland eingeladen worden, wann genau steht noch aus. Weitere Termine werden sich hoffentlich noch ergeben, wir sind laufend auf der Suche nach passenden Gelegenheiten. Die Auftritte im Ausland waren bis jetzt sehr positiv und vom Enthusiasmus der Menschen dort weit über den Erwartungen, dort wird die Musik viel objektiver betrachtet ohne den Klatsch und Tratsch der sich in der heimischen Szene erzählt wird, somit ist es auch niemandem peinlich zu zeigen, das ihm eine Band gefällt. Man wird ehrlicher behandelt und muss sich nicht mit so vielen feigen Pennern abgeben, die einem nichts Schlechtes ins Gesicht sagen können, aber kaum 20 Sekunden später mit seinen Freunden über Dinge ablästern, von denen sie teilweise nicht mal eine Ahnung haben! Aber das ist wohl für jede Band der „Auslandsbonus“…

Tötung: In Ungarn sind die Frauen williger! Keiner scheißt sich was, die saufen dort Spiritus und werden blind davon. (Wir durften auch von diesem Nektar kosten). Aber auch in Österreich hatten wir gute Erfahrungen.

Metalfanatics: Ja, bis jetzt hatte ich auch das Gefühl, dass die meisten Shows gut angekommen sind. Wie schaut also der neue Schaffensweg von Selbstentleibung aus? Album? Tour? Festivals? Zeichnet sich schon was Konkretes ab?

Marrok: Bis zum Sommer hoffentlich ein paar Konzerte, dann mal ins Studio und eventuell eine kleine Tour mit 2 anderen Bands im Herbst.

Metalfanatics: Zum Abschluss gibt es noch die Möglichkeit für einen Rundumschlag. Was wollt ihr euren Freunden, Feinden, der Szene, den Medien, den Wichtigtuern, oder einfach unseren Lesern noch an den Kopf schmeißen? Eine Abrechnung? Soll heißen: die letzten Worte gehören euch:

Selbstentleibung: …unnötig!

Metalfanatics: Danke für das Interview!

www.myspace.com/selbstentleibung


Das Interview führte: Eirikr

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